FAQ

Top Fragen und Antworten

Auf welchen Untergründen kann ich das Tuch verwenden?

Sehr gut geeignet sind nicht saugfähige Oberflächen aus Metall, Keramik und vielen Kunststoffen (Benetzbarkeit und Haftung vorher prüfen). Auch geeignet zur Imprägnierung von Holzoberflächen.

Wie lange ist die Trocknungszeit?

Der aufgetragene Lack ist innerhalb von 30 Minuten oberflächentrocken und nach 24h Stunden voll belastbar.

Mit welchen Hilfsmittel soll der Lack aufgetragen werden?

Vor der Verwendung des Lacktuchs sollten Gummi-Handschuhe und ein Augenschutz angezogen werden um Verletzungen im Auge oder Schleimhäuten zu vermeiden. Auf eine gute Raum-Durchlüftung sollte ebenfalls geachtet werden.

Schaffe ich die Anwendung alleine oder brauche ich einen Profi?

Die Anwendung ist einfach selbst durchzuführen. Beachten Sie dabei jedoch die Anwendungs- und Sicherheitsvorschriften.

Fragen und Antworten zum Lacktuch

Was ist, wenn ich das Tuch mit meinen bloßen Händen berührt habe?

Das Lacktuch ist kein Hygieneartikel sondern ein mit flüssigem Lack getränktes Vlies; der direkte Hautkontakt ist daher zu vermeiden. Deshalb sind für die Anwendung des Lacktuches und das Auftragen des Lackes Schutzhandschuhe vorgeschrieben. Sollte das feuchte Lacktuch dennoch mit den Händen in Kontakt kommen, mit Wasser und Seife gründlich waschen. Nach dem Aushärten können die damit behandelten Flächen dagegen ohne Probleme berührt werden.

Kann ich mein Besteck damit beschichten?

Das Lacktuch ist nicht für Gegenstände und Flächen für den Kontakt mit Lebensmittel geeignet, daher kein Besteck damit beschichten!

Führt der Lack zu Farbveränderungen der Oberfläche?

Obwohl der Lack zu einer glasklaren dünnen Schicht aushärtet, sind Veränderungen der Farb- und Glanzwahrnehmung von Oberflächen nicht ausgeschlossen, ganz ähnlich dem Befeuchten einer Oberfläche mit Wasser. Bitte vorher Prüfen.

Spürt man die Lackschicht?

Die getrocknete Lackschicht ist glasklar und nur wenige tausendstel Millimeter dick – etwa nur ein Zehntel der Dicke eines menschlichen Haares. Je nach Oberflächenstruktur ist die beschichtete Oberfläche fühlbar glatter und daher auch wesentlich besser zu reinigen.

Wie soll die beschichteten Oberflächen gereinigt werden?

Die Behandlung einer Oberfläche mit dem Lacktuch gibt der Oberfläche einen dauerhaften Schutz, auf dem Keime schlecht haften und die dennoch anhaftenden abtötet. Um die Oberflächen sauber und aktiv zu halten, ist eine regelmäßige Reinigung nötig. Aufgrund der glatten Oberflächen ist dies allerdings sehr einfach und kann und soll ohne scharfe Reinigungsmittel erfolgen. Milde Seifenlauge oder ein milder Neutralreiniger (z.B. Frosch Neutralreiniger, Glasreiniger) ist völlig ausreichend für die Entfernung von Schmutz und Ablagerungen.

Bitte keine abrasiven Reiniger, wie Scheuermilch oder Scheuerschwämme verwenden!

Wie sollte das Produkt gelagert werden?

Die ungeöffnete Verpackung sollte bei Raumtemperatur gelagert werden.

Soll das Produkt lichtgeschützt gelagert werden?

Da die Verpackung lichtundurchlässig ist, ist dies nicht nötig.

Wie lange hält das Tuch nach Öffnung der Verpackung?

Da das Lacktuch aufgrund der großen Tuchoberfläche relativ schnell trocknet, sollte die Anwendung unmittelbar nach Öffnen der Verpackung auf allen dafür vorgesehenen Flächen erfolgen. Es reicht für mindestens 10 Türgriffe oder 10 m Handlauf.

Wie ist das Lacktuch nach dem Gebrauch zu entsorgen?

Das Lacktuch einfach nach dem Gebrauch trocknen lassen und wie die Verpackung auch, im Restmüll entsorgen.

Löst Nagellackentferner den Lack von der Fläche?

Nagellackentferner ist ein sehr aggressives Lösungsmittel (sonst würde es den Nagellack nicht auflösen können) und greift viele Kunststoffe und andere Materialien an. Bitte nicht für Flächen verwenden, die mit dem Lacktuch behandelt wurden.

Weitere Fragen und Antworten

Wie müssen die behandelten Flächen vorher gereinigt werden?

Die Oberflächen müssen fettfrei, sauber und trocken sein. Kurz vor dem Auftragen des Lacks sollte die Fläche nochmals mit einem sauberen, mit Alkohol (Spiritus) benetzten Tuch abgerieben werden

Muss ich die Fläche dann nie mehr reinigen?

Verschmutzungen der Oberfläche, auch durch abgetötete Mikroorganismen, isolieren die Oberflächenwirkung und bieten ihrerseits wieder eine Grundlage für die Besiedelung durch Keime. Eine regelmäßige Reinigung mit Seifenlauge oder milden Haushaltsreinigern ist daher wichtig zur Aufrechterhaltung einer dauerhaften Hygiene. Die mit dem Lack behandelten, extrem glatten und schmutzabweisenden Oberflächen erleichtern die Reinigung erheblich und bieten den damit beschichteten Oberflächen zusätzlichen Langzeitschutz.

Wie widerstandsfähig ist der Lack?

Je nach Beanspruchung schützt und wirkt der Lack auf der gereinigten Oberfläche bis zu einem Jahr.

Wann muss ich erneut auftragen?

Je nach Beanspruchung schützt und wirkt der Lack auf der gereinigten Oberfläche bis zu einem Jahr. Wenn die Oberfläche erkennbare Riefen oder Risse aufweist, sollte die Beschichtung erneuert werden.

Die unversehrte Oberfläche lässt sich zusätzlich mit einem Permanentmarker, wie z. B. Edding 3000 testen: lässt sich die eingetrocknete Markierung mit einem Alkohol-getränkten Tuch spurenfrei abwischen, ist die Oberfläche weiterhin porendicht.

Bildet ein vorsichtig auf die saubere Oberfläche aufgesetzter Wassertropfen eine annähernde Kugelform und benetzt die Oberfläche nicht (s. Foto), so ist auch die wasser-und keimabstoßende Wirkung ebenfalls noch gegeben.

Was mache ich, wenn das Produkt in Kinderhände geraten ist (z. B. abgeschleckt wurde)?

Beide Produkte sicher und für Kinder unzugänglich aufzubewahren! Auskunft und Hilfe über die 24h Notrufnummer der GGIZ: +49-361-730730 sowie einen Arzt konsultieren!

Gibt es Untersuchungen über die Wirksamkeit der Produkte?

Beide Produkte sind gegen Viren der Corona-Familie (behüllte Viren) und gegen die zu den gefährlichsten Bakterien nach WHO–Ranking zählenden Bakterien wie E.coli, S.aureus, sowie multiresistente Bakterien (MRSA) getestet und haben ihre Wirksamkeit bewiesen. Zu unseren Zertifikaten

Was ist der Unterschied zu anderen virenresistenten Mitteln (Kupfer, Silber, UV-Licht usw.)?

Hier muss zunächst zwischen desinfizierenden Oberflächen-Behandlungsmitteln unterschieden werden, die nur eine momentane oder kurzzeitige Wirkung entfalten und dauerhaften, keimtötenden Beschichtungen. 

Kupfer: Als blankes Metall wirkt es sehr gut gegen Keime, oxidiert jedoch recht schnell und überzieht sich mit einer schwarzgrünen Oxidschicht (Grünspan), die es unansehnlich macht. Dabei entsteht das einwertige, giftige Kupfer(I)oxid (Cu2O) und das schwarze, weniger giftige Kupfer(II)oxid (CuO).

Silber: wird bereits seit Langem zur Desinfektion verwendet (z.B. bei Wasserfiltern, antibakterieller Ausrüstung von Kleidungsstücken etc.), wird aber insbesondere durch die provozierten Resistenzbildung bei Bakterien immer weniger eingesetzt. Um höhere Konzentrationen an Silberionen zur Bekämpfung von Viren zu erzeugen, kommen Silber-nano Teilchen zum Einsatz.Da diese jedoch in der Lage sind, auch in menschliche Zellen einzudringen und auch die Blut-Hirnschranke zu durchdringen, sollte von deren Verwendung abgesehen werden.

UV-Licht: Energiereiches UV-C Licht ist in der Lage Keime abzutöten und wird daher u.a. zur Wasserentkeimung verwendet. Zur Vermeidung von Haut-und Augenschäden muss die Bestrahlung jedoch abgeschirmt erfolgen.

Fotokatalytisch aktive Beschichtungen: basieren i.d. Regel auf Basis von (Nano-) Titandioxid, die sich den Effekt der Erzeugung energiereicher Sauerstoff-und Hydroxyl-Radikalezunutze machen, diein der Lage sind, Keime zu töten. Dies funktioniert allerdings nur dort, wo intensive, direkte Strahlung auf die Oberfläche trifft; im Schatten und in der Dunkelheit funktioniert die Desinfektion nicht. Andererseits sind die bei Belichtung entstehenden Radikale so reaktiv, dass sie nicht nur Keime abtötet, sondern u.a. auch die Lackmatrix versprödet oder den Untergrund angreift.

Sie haben weitere Fragen? Kontaktieren Sie uns:

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